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🥾 Michel y su equipo identificaron especies del Bosque Seco Tropical

Ceibas in der Trockenzeit, Weg zum Peligro

Mitten in der Trockenzeit, wenn der Wald seine Knochen zeigt, brach eine Gruppe von Schülern von La Manga in Richtung El Peligro auf, geführt von José Marín. Die Landschaft, die sie vorfanden, war der tropische Trockenwald in seiner unverstellten Wahrheit: vergilbtes Gras, staubige Büsche und Bäume, die ihr Laub abgeworfen hatten wie jemand, der sich einen Mantel auszieht. In dieser Kulisse scheinbarer Kargheit entdeckten sie drei Ceibas — jene grauhäutigen Riesen mit ihren fernsichtbaren Stacheln — sowie einen Orejero (Enterolobium cyclocarpum), der feierlich und aufrecht im lichten Bewuchs stand. Der seltsamste Fund des Tages war eine geöffnete, trockene Frucht aus der Familie der Apocynaceae, entdeckt gleich zu Beginn des Weges. Die äußere Schale war graugrün, doch ihr Inneres barg eine Überraschung: einen Samen, bedeckt von rötlichen, weichen Fasern — als hätte der Baum inmitten all seiner Rauheit etwas Zartes versteckt. Jemand fotografierte ihn vor dem blauen Himmel, mit dem kahlen Buschland am Horizont, und das Bild wurde zum kleinen Porträt dessen, was der Trockenwald selbst an seinen dürsten Tagen zu bewahren vermag.
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