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🥾 Michel y George realizan una expedición al sector "Hechizo" de Loros

Ein Totumo, der von selbst kam

Es gibt Dinge, die der Wald tut, ohne dass ihn jemand darum bittet. Jorge Alcalá und Michel Salas durchstreiften das Unterholz des Santuario, im Nordosten der Reserve, als sie ihn erblickten: einen jungen Totumo — Crescentia cujete — der aus eigener Kraft aus der Erde gebrochen war, ohne dass eine Menschenhand ihn gesät oder ihm geholfen hätte. Lanzettförmige Blätter, leuchtendes Grün, fest verwurzelt auf einem Teppich aus trockenen Blättern, umgeben von dichter Vegetation. Er ist allein entstanden. Der Totumo ist ein Baum mit langer Geschichte in diesem Land der Karibik. Aus seinen runden Früchten schnitten indigene Völker Totumas und Maracas; heute reisen seine Samen mit dem Wind und mit den Tieren, die seine Früchte verbreiten. Dass einer von ihnen diesen stillen Winkel des Santuario gewählt hat, um hier Wurzeln zu schlagen, ist für sich genommen ein Zeichen: Dieser Ort hat, was es braucht, um zu leben. Jorge und Michel fotografierten ihn, nahmen die Koordinaten auf und ließen ihn, wie er war. Manchmal besteht die Feldarbeit genau darin: zu entdecken, was bereits geschieht — und Zeugnis davon abzulegen.
Feldfoto
🌿 Flora
totumo
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