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🥾 Michel y su equipo identificaron especies del Bosque Seco Tropical

Der Wald, der in Cartagena Botanik lehrt

Am Sonntag, dem 22. März, betrat José Marín den Wald der Fundación Loros in Begleitung einer Gruppe von Botanikstudierenden der Universidad de Cartagena. Der Pfad empfing sie nach und nach: zuerst der dichte Schatten eines Baumes mit weit ausgebreiteten Ästen, dann der grüne Tunnel, den die Vegetation über dem Erdweg bildet — das Sonnenlicht sickerte durch das Blätterdach und zeichnete goldene Flecken auf den Boden. In der Ferne lagen die Hügel weiterhin unter jenem Grün, das keine Erlaubnis braucht. Während sie voranschritten, begann die Gruppe zu benennen, was der Wald ihnen zeigte: Gestrüpp, das sich an den Wegrändern entlangrankte, Lianen, die mit jener langsamen Geduld herabhingen, die Kletterpflanzen eigen ist. José berichtete, dass es in dem Gebiet noch weitaus mehr botanisch bedeutsame Arten gab — das Inventar hatte kaum begonnen, als die letzte Nachricht eintraf: Sie seien noch drinnen, auf der Suche. Es hat seinen eigenen Wert, wenn eine Feldübung nicht rechtzeitig endet, weil der Wald noch mehr zu geben hat. Genau das geschah an jenem Sonntag im Schutzgebiet: Das Santuario erfüllte seine Aufgabe, ohne sie anzukündigen, und die Studierenden gingen mit vollen Händen nach Hause.
Feldfoto
🌿 Flora
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