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🥾 Michel y su equipo identificaron especies del Bosque Seco Tropical

Was blüht, ohne dass jemand es sät

Am Sonntag, dem 22. März, durchstreifte Jillian Pomare die Gärten und bewaldeten Zonen des Santuario mit der Ruhe eines Menschen, der nichts Bestimmtes sucht und am Ende alles findet. Zwischen dem satten Grün des Rasens und dem großzügigen Schatten der alten Bäume tauchte eine Blüte von Canna indica auf — korallenrot mit einem Hauch von Lachs, die Blütenblätter weit geöffnet, als hätte sie schon seit Tagen gewartet, dass endlich jemand sie bemerkt. Jillian hob sie ins Sonnenlicht, um sie für die Ewigkeit festzuhalten. Weiter im Inneren hinterließ der Weg Bilder des Santuario in seinem alltäglichsten Zustand: das wachsartige, dunkle Laub von dem, was ein ausgewachsener Ficus sein könnte, die ausgebreckten Äste des Blätterdachs, die den blauen Märzhimmel durchscheinen lassen, und das rote Dach des kleinen Landhauses, das zwischen dem Grün hervorlugt wie ein selbstverständlicher Teil der Landschaft. Nichts Außergewöhnliches auf den ersten Blick — und doch die stille Bestätigung, dass dieser Ort lebt und gedeiht. Manchmal verzeichnet das Feldbuch keine Ereignisse, sondern Anwesenheiten. Dies war ein solcher Tag.
FeldfotoFeldfoto
🌿 Flora
Canna indicaficus
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