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🥾 Michel y George realizan una expedición al sector "Hechizo" de Loros

Der Guásimo, der Doppelschicht macht

An einem Nachmittag unter einem wolkenlosen blauen Himmel blieben Michel Salas und Jorge Alcalá vor einem Baum stehen, der sich nicht entscheiden konnte, ob er blühen oder Früchte tragen sollte. Es war ein Guásimo — Guazuma ulmifolia —, mitten in offenem Landgelände, die Erde trocken zu seinen Füßen, die Äste gleichzeitig beladen mit kleinen gelben Blüten und runzeligen Früchten in allen erdenklichen Reifestufen: die grünen und festen der Neugeborenen, die schwarzen und trockenen derer, die ihren Kreislauf bereits vollendet hatten. Sie waren nicht allein in diesem Baum. Michel notierte, dass die Blüten gern von den Reinitas aufgesucht werden — dieser unruhigen Bande aus der Familie Parulidae —, während die Früchte eine Pflichtstation für die Psittaciformes sind, die Papageien und ihre Verwandten. Ein und derselbe Baum, zwei gedeckte Tische, zwei vollkommen verschiedene Gruppen von Gästen. Sie machten fünf Fotografien des Baumes und seiner Umgebung. Der Guásimo wurde unter den Koordinaten 10,4399°N, 75,2576°W erfasst und reihte sich so in das lebendige Inventar der Fundación ein — als einer jener stillen Bäume, die weit mehr Leben tragen, als man ihnen auf den ersten Blick zutrauen würde.
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🌿 Flora
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🔗 Interacciones fauna–flora
reinitas 🍽️ guásimo alimentación
psitaciformes 🍽️ guásimo alimentación
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