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Echos vom Feld

El amor interrumpe el tour

Am 25. Februar, mitten in einer von Corina Leonor geführten Tour, beschloss die Reserva, ihr eigenes Spektakel zu veranstalten – ohne Ankündigung, ohne Vorwarnung: ein Paar Tiere, ertappt in voller Balz – oder etwas, das über Balz hinausging – vor den staunenden Augen der Gruppe. Die Besucher, die gekommen waren, um die Reserva zu erleben, erlebten am Ende mehr, als sie erwartet hatten. Corina erzählt, dass keiner von ihnen je so etwas gesehen hatte. Es gab Gelächter, wie hätte es keines geben sollen, aber auch jene Mischung aus echtem Staunen, die einem das Feld nur gibt, wenn es sich benimmt wie Feld: ohne Drehbuch, ohne Zeitplan, ohne jede Scham. Die Chronik blieb unvollständig ohne den Namen der vierbeinigen Protagonisten, doch die Szene, sagt sie, sprach für sich. Das sind die Besuche, an die sich die Menschen erinnern. Nicht die, die nach Plan verlaufen, sondern jene, die plötzlich abschwenken – hin zu etwas Lebendigem, Unerwarteten, ein wenig Unangenehmen und vollkommen Wirklichem. Fundación Loros, 520 Hektar, wo die Natur nicht wartet, bis die Tour zu Ende ist.
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