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Echos vom Feld

Vier Vögel am Casa del Paraíso

Am 18. März streifte Maicol durch die Umgebung des Casa del Paraíso, als er auf eine kleine, unangekündigte Zusammenkunft stieß. Dort waren B120, eine Rotloriamazone (Amazona autumnalis) mit ihrer gut sichtbaren grünen Plakette, und B67, eine Gelbscheitelamazone (Amazona ochrocephala), die gelassen auf einem dürren Ast saß. Die beiden Erkennungsplaketten — grün, unaufdringlich — erzählen schweigend davon, dass diese Vögel schon lange im Blickfeld des Schutzgebietes sind. Nicht weit von ihnen entfernt vervollständigte eine cheja (Ara severus) die Gruppe mit ihrem satten grünen Gefieder, dem weißen Ring um das gelbe Auge und ihrem eigenen kleinen Anhänger um den Hals. Und als unbekannter Gast ließ sich ein momoto (Momotus momota) zwischen den Ästen blicken: die Krone in elektrischem Blau, das Auge rot, der gebogene Schnabel wie ein feines Werkzeug. Nichts Außergewöhnliches war an diesem Tag zu beobachten — nur vier Vögel in ihrem gewohnten Alltag, und Maicol mit Auge und Kamera genau im richtigen Moment.
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