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Happy voran, Aras am Cerro

An jenem Morgen brach die Führerin Corina mit zwei Touristinnen zum Cerro el Peligro auf – begleitet von der unverzichtbaren Happy, der goldfarbenen Mischlingshündin, die sich längst den inoffiziellen Titel der Reservats-Gastgeberin verdient hat. Happy tat, was Happy tut: Vom ersten Schritt an übernahm sie die Spitze des Zuges, als kenne sie ihren Auftrag besser als irgendjemand sonst, und führte die Gruppe so durch das Grün und die Hitze der Savanne von Cartagena. Es dauerte nicht lange, bis die Touristinnen ihr Herz an sie verloren. Die Fotos des Tages erzählen es ohne Worte: Happy, die Umarmungen entgegennimmt; Happy, die vom Buggy aus mit dem Ernst von jemandem, der Wichtiges zu erledigen hat, in die Ferne blickt. Es ist diese Art von spontaner Zuneigung, die sich in keinem Reiseprogramm vorausplanen lässt. Doch der Tag hielt noch eine weitere Überraschung bereit. Schon in der Nähe des Cerro tauchten über den Baumkronen die Guacamayas bandera auf – blau und gelb, unverwechselbar – die den Abschnitt mit jenem fröhlichen Lärm überflogen, der sie ankündigt, bevor man sie überhaupt zu Gesicht bekommt. Die genaue Zahl der Individuen ließ sich nicht feststellen, doch ihr Erscheinen in diesem Teil der Reserve ist nun festgehalten – und das genügt, um den Tag in Erinnerung zu behalten.
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guacamaya bandera
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