El mamón de mico blüht an der Y de Broche
Auf dem Weg, der von der Y de Broche hinauf zum cerro peligro führt, steht ein Baum, der nicht warnt: Er erscheint einfach, schwer beladen. Alejandro fand ihn so, ohne jede Umschweife, mit seinen Trauben aus gelbgoldenen Früchten, die sich dicht an die Äste drängten, manche bereits mit den braunen Flecken, die volle Reife verraten. Es ist der mamón de mico, und diese Aprilzeit gehört ihm.
Die Früchte hängen in kompakten Trauben zwischen großen, glänzenden Blättern, und wer sie öffnet, findet innen ein cremig weißes Fruchtfleisch – zurückhaltend, aber süß. Auf den ersten Blick ist es kein spektakulärer Fund, doch im Santuario sind diese Fruktifikationen Kompasse: Sie zeigen an, was im Wald reif ist, welche Bereiche in den nächsten Tagen Tierbewegung erleben werden, was es wert ist, im Auge zu behalten.
Alejandro dokumentierte es sorgfältig und öffnete eine der Früchte, um zu zeigen, was sich darin verbirgt. Der Baum steht noch dort, vollbeladen, an jenem Punkt, wo der Weg sich gabelt und der cerro peligro zwischen dem Blätterdach hervorlugt.