Zwei Tanga Tangas und ein Reiter am Morgen
An jenem Donnerstag im März durchstreifte José Marín das Reservat, als er fand, was sich so oft im Blattwerk verbirgt: zwei Tanga Tangas, ganz in ihr eigenes Treiben versunken, gemächlich fressend, gleichgültig gegenüber der Welt. Er filmte sie, bevor der Moment sich auflösen konnte, und im Hintergrund des Bildes tauchte Eder Ruiz auf, zu Pferd durch denselben Abschnitt reitend — als hätte die Szene genau diese Gestalt gebraucht, um vollständig zu sein.
Die Sichtung wurde an den Koordinaten 10.4451777, -75.264972 verzeichnet, ein Punkt mehr auf der lebendigen Karte der Fundación Loros. Die beiden Vögel, ruhig und beim Fressen, sind ein Zeichen dafür, dass das Gebiet noch immer das ist, was es sein soll: ein Ort, an dem die Wildnis Raum findet, ungestört zu existieren.
José blieb den Rest des Tages draußen im Feld, die Augen offen, in der Hoffnung, dass der Tag noch etwas bereithielt. Diese Geduld — die des Beobachters, der ohne Eile geht und mit Bedacht schaut — ist dieselbe, die diesen Eintrag möglich macht, und alle, die noch kommen werden.