El mamón de mico en la Y
In den Koordinaten, die Alberto aus der Reserva übermittelt hatte, bargen der rötliche Lehmboden und die kleinen Steine ein Geheimnis zwischen den Ästen: eine gelblich-grüne Frucht, kaum geöffnet, ihr weißes Fleisch schüchtern dem Licht entgegenstreckend. Es war ein cotoperi — auch bekannt als cotoprix oder mamón de mico —, ein Talisia sp., den wohl die wenigsten bemerkt hätten, wäre da nicht das geschulte Auge dessen gewesen, der an jenem Mittwoch diesen Weg entlangging.
Es war kein Zufallsfund. Omar hatte bereits zuvor mehrere Individuen dieser selben Art in der Zone gemeldet, womit dieser Nachweis zur Bestätigung wird: Der cotoperi hat in diesem Winkel der Reserva eine feste Heimat gefunden. Alberto hielt ihn in der Hand — Ast, längliche Blätter und Frucht — und hielt diesen fast alltäglichen Moment im Bild fest. Ein Moment, der sich, zusammen mit den früheren Berichten, langsam in eine Karte verwandelt — die Karte einer Pflanze, die sich unter den 520 Hektar von Loros bereits zu Hause fühlt.