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Der Currucutú, der das Jagen nicht vergessen hatte

Ein Currucutú-Käuzchen (Megascops choliba) gelangte von einer Schule der Region, deren Name nicht festgehalten wurde, zur Fundación Loros. Es war ein Individuum, das Pflege brauchte, bevor es seinen Weg fortsetzen konnte — und es war Angélica, Vertreterin der Fundación, die es am 27. Februar 2026 zum CAV — Centro de Atención a Víctimas de la fauna silvestre — brachte, damit dort der Rehabilitationsprozess weitergeführt werden konnte. Wenige Tage nach der Übergabe filmte das CAV etwas, das es wert war, festgehalten zu werden: den Currucutú beim Fang einer lebenden Maus. In dem Video sieht man den kleinen Kauz — mit seinen charakteristischen Federohren und jenen gelben Augen, die zu wissen scheinen, was andere nicht sehen — mit jener lautlosen Präzision handeln, die seine Art auszeichnet. Kein Zögern, kein Zaudern: Der Instinkt war unversehrt geblieben. Dieser im Video festgehaltene Moment ist, in der Sprache der Rehabilitation, eine gute Nachricht. Er bedeutet, dass der Weg zurück offen steht.
🐾 Fauna
búho currucutúratón
Verbesserung