Siebzehn Blaue am Cerro El Peli
Am 9. März 2026 brachte Alberto die ersten 14 Blau-gelben Aras in die Vor-Auswilderungsvoliere am Cerro El Peli. Am nächsten Tag kehrte er mit drei weiteren zurück, und so fanden sich 17 Ara ararauna unter dem Metallgeflecht wieder, zwischen den Ästen der Bäume, die im Innern des Geheges wachsen – jenem Raum, der von Jerónimo Martins und dem Proyecto Ara gespendet wurde und in dem auch die Roten Aras ihr Zuhause haben. Die Holzstangen füllten sich mit türkis- und goldfarbenem Gefieder, und die Voliere, die von außen schon wirkt wie ein Stück Dschungel, hinter Maschendraht gegen den Himmel gespannt, erfüllte sich mit jenem lebendigen, ungezähmten Lärm, den nur Papageien erzeugen, wenn viele von ihnen beisammen sind.
Derweil hatte auch das Treiben außerhalb der Voliere einiges zu bieten: 18 freie Ara ararauna streiften um den Auswilderungspunkt herum, dazu eine cheja, die sich dort bewegte, als wüsste sie, dass dieser Hügel ihr gehörte. Alberto trug die Zählung in seine Notizen ein, holte seine Fotos und schloss den Tagesbericht.