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🥾 Michel y George realizan una expedición al sector "Hechizo" de Loros

Zwei Solanaceen und ein Insekt ohne Namen

Auf der Loma del Halcón fand Michel Salas das, was der trockene Bergwald ohne Ankündigung verbirgt: zwei Arten derselben Gattung, wachsend zwischen Laubstreu und offenem Boden, jede mit ihrer eigenen Farbensprache. Die weißblühende erwies sich als Solanum torvum; die violettblühende als Solanum subinerme. Beide auf kargem Grund, beide mit Blättern, die von Insekten durchlöchert wurden — von Wesen, die fraßen und weiterzogen, ohne einen Namen zu hinterlassen. Die sechs Fotografien, die Michel mitbrachte, erzählen mehr, als an jenem Tag in Worte zu fassen war. Auf einer von ihnen, ruhend auf den kleinen, grünen Früchten des Solanum torvum, sitzt ein Insekt in Rot- und Orangetönen, das in unseren Aufzeichnungen noch keine Zuordnung hat. Es ist einfach da, reglos, als würde es darauf warten, dass jemand ihm den Namen gibt, der ihm zusteht. Diese Frage bleibt offen. Vorerst verzeichnet die Loma del Halcón zwei dokumentierte Solanaceen und ein sechsbeiniges Rätsel, das das Team bei der nächsten Exkursion zu lösen haben wird.
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🐾 Fauna
insecto rojizo/naranja
🌿 Flora
Solanum subinermeSolanum torvum
🔗 Interacciones fauna–flora
insecto rojizo/naranja 🔗 Solanum torvum otra
insecto rojizo/naranja 🍽️ Solanum torvum alimentación
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