Die Papaya, die Willkommen heißt
Am Eingang des Santuario, wo der Erdweg sich seinen Weg durch die tropische Vegetation bahnt, steht eine Papaya, die jeden Ankömmling empfängt. Salomé Piza entdeckte sie heute Morgen schwer beladen mit grünen Früchten, die dicht am Stamm hängen, und mit gelben Blüten, die zwischen dem Blattwerk hervorlugen — als wollte der Baum alles, was er zu bieten hat, auf einmal zeigen. Jemand hat ihn hier mit Bedacht gepflanzt, neben einer hölzernen Konstruktion, die als Tor zu diesem Ort dient.
Die Carica papaya ist keine wildlebende Art des Santuario, doch ihre kultivierte Präsenz an diesem Punkt folgt einer schlichten und großzügigen Logik: Ein Obstbaum an der Schwelle ist ein Zeichen dafür, dass der Ort lebt und bewohnt ist. Vor dem Hintergrund eines wolkenlosen blauen Himmels und dem grünen Dickicht, das sich zu beiden Seiten schließt, scheint diese Papaya genau den Platz gefunden zu haben, an dem sie sein wollte.