← Tagebuch Fundación Loros

Stein für Stein, der Name des Heiligtums

An jenem Sonntag, ohne dass ihn jemand darum gebeten hätte, sammelte Omar Enrique Berdugo Cabeza Steine aus dem Garten des Heiligtums und begann, sie auf der Erde anzuordnen, einen nach dem anderen, ganz dem Spiel seiner Vorstellungskraft überlassen. Als er fertig war, stand der Name der Fundación Loros in den Boden geschrieben, eingerahmt von rosa und violetten Bugambilias, die strohgedeckte Palapa als Kulisse dahinter. Eine Idee, die niemand ihm eingeflüstert hatte, entstanden aus sich selbst heraus, mitten in den Stunden des Nachmittags. Danach führte der Tag weiter zum Aviario #2, wo die Loros das taten, was sie am besten können: anstecken. Es liegt etwas in ihrem Lärm und in ihren Farben, das jedem Besucher die Ernsthaftigkeit nimmt, und dieser Tag bildete keine Ausnahme. Beim Verlassen des Aviarios hielt das offene Land noch eine letzte Überraschung bereit: Zwei Morollos — jene mittelgroßen Tauben mit dem braunen Gefieder, die an den Rändern des Heiligtums leben — befanden sich mitten in ihrer Balz. Eine stille, präzise Szene, die Omar mit ruhiger Hand festhielt. Zwei Vögel, der Frühling auf seinem weiteren Weg, und der Kreislauf, der seinen Gang geht zwischen den Bäumen der Reserva.
Feldfoto
🐾 Fauna
loromorillo
🌿 Flora
bugambilia
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